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Köln



Köln, Stadt
Fläche: 405,15 km²
Einwohner: 967.940
PLZ: 50667


Lohnt sich kontaktloses Zahlen als Normalbürger?

Lohnt sich kontaktloses Zahlen als Normalbürger?


Bezahlen in Sekundenschnelle, ohne den Pin einzugeben? Die NFC-Technologie (Near Field Communication – „Nahfeldkommunikation“) macht’s möglich: ist das Symbol auf der Bankkarte oder die passende App auf dem Smartphone vorhanden, reicht es, wenn Karte/Handy an das Bezahlterminal gehalten wird.

Weniger Stress an der Kasse

Jeder kennt es, niemand mag es: der Einkauf muss noch eingepackt werden, während die Bezahlung ansteht und auch noch weitere Kunden hinter einem warten. Mit dem kontaktlosen Bezahlen gehört diese Stresssituation endlich der Vergangenheit an, auch in Deutschland. Aber was genau heißt es jetzt, kontaktlos zu bezahlen?

Kontaktloses Bezahlen bedeutet, dass kein Bargeld, keine PIN-Eingabe und auch keine Unterschrift zum Einkaufen benötigt wird. Wie schon eingangs erwähnt, wird die Kredit- oder Girokarte bzw. das Smartphone an das NFC-Kartenlesegerät gehalten, wodurch im Anschluss direkt die jeweilige Summe beglichen wird. Achtung: Bei Beträgen über 25 Euro wird die PIN zur Sicherheit trotzdem abgefragt.

Wie funktioniert diese Technik?

Wenn kontaktlos bezahlt werden soll, geht es darum, dass Daten zwischen dem Kartenlesegerät und der Karte/der Smartwatch/dem Smartphone ausgetauscht, werden. Die zwei NFC-Kommunikatoren müssen nah aneinandergehalten werden, maximal vier Zentimeter entfernt dürfen sie sein, da sonst keine Daten ausgelesen werden können. Aber ist das auch sicher?

„Kontaktloses Bezahlen ist nicht risikoreicher als herkömmliche Zahlungen mit Karte“, sagt Marc Fliehe, Bereichsleiter Information und Sicherheit beim IT-Verband Bitkom. Nur spezielle Geräte können die Daten empfangen und auslesen, aus Versehen kann also nicht bezahlt werden. Und selbst wenn es ein Betrüger schafft, die Daten einer Karte auszulesen: mit diesen Daten kann er nur bei Onlinehändlern einkaufen, die auf die vorgeschriebenen Sicherheitsabfragen verzichten. Der Verlust oder Diebstahl ist also die weitaus größere Gefahr.

Welche Karten sind geeignet?

Es gibt drei Arten von Karten, die über die NFC-Kommunikation verfügen:

Girogo
Eine Girokarte mit einem Girogo-Logo muss vorher mit einem Guthaben aufgeladen werden, maximal 200 Euro sind möglich. Im Anschluss kann dann kontaktlos bezahlt werden.

Girocard kostenlos
Sowohl Banken als auch Sparkassen setzen immer mehr auf die NFC-Technologie in ihren Karten. Das Aufladen der Karte ist nicht notwendig, das Geld wird vom dazugehörigen Girokonto abgebucht.

Kreditkarten
Die großen Anbieter wie Visa und Mastercard integrieren NFC in ihre Kreditkarten, das Geld wird dann von dem jeweiligen Referenzkonto abgebucht.

Lohnt sich kontaktloses Bezahlgen?

Der einzige Nachteil, der sich bei Karten mit der Funktion ergibt, ist, dass man beim Verlust der Karte umgehend das jeweilige Institut darüber informieren muss und soll, aber das muss man bei Verlust einer „normalen“ Karte ja auch. Das schnelle Bezahlen erleichtert einem den Einkauf und ist genau so sicher wie das Bezahlen per Karte mit PIN.

Von unserer Seite aus gibt es also die klare Empfehlung: Ja, das lohnt sich!